Monatsimpuls November

 

 

 

 

Monatsspruch November

 

Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann.

 

Offenbarung 21, 2

 

 

 

 

 

Vor kurzem hat ein sehr bekannter Schlagerkomponist zum vierten Mal geheiratet. In einem Interview sagte seine Ehefrau, dass sie das Brautkleid gemeinsam ausgesucht hätten. Sie hätte auf den extravaganten Geschmack ihres Mannes Rücksicht genommen. Kurz gesagt, sie wollte ihn nicht enttäuschen, indem sie ein Kleid ausgesucht hätte, welches ihm nicht gefällt.

Ich finde das Gegenteil viel schöner und vor allem spannender. Das Brautkleid - ein für den Ehemann streng gehütetes Geheimnis. In den internationalen Königshäusern wird es sogar als Staatsgeheimnis eingestuft.

 

Wie wird meine Braut aussehen? Das von ihr gewählte Kleid hat sie doch mit der Absicht ausgesucht, mir noch besser zu gefallen.

 

Nun vergleicht Johannes das neue Jerusalem mit einer geschmückten Braut. Herrlich und wunderbar. Als Gottes Wohnung bei den Menschen. Einen Ort, in dem es kein Leid, keinen Schmerz und auch keine Trauer mehr geben wird.

Johannes schenkt uns einen Blick auf die perfekte Gemeinde, einen Zustand, den wir hier auf dieser Erde in keiner Gemeinde der ganzen Welt erleben werden.

 

Doch wir dürfen uns am Vorbild schon mal üben.

 

Die weltweite sichtbare und unsichtbare Gemeinde Jesu ist die Braut. Jesus kommt es nicht auf ein welteinheitliches Brautkleid an. Jeder Christ ist anders. So darf auch jeder Christ sich sein Brautkleid selbst aussuchen. Jesus wird es gut finden. Einfach, weil jeder das Beste gibt, um ihm, dem Bräutigam, zu gefallen. Spätestens im Himmel wird jeder das Brautkleid ausziehen und ein neues Kleid bekommen.

 

Jedes Brautkleid nimmt im Zuge der Hochzeitsfeierlichkeiten Schaden. Da sammelt sich Bodenschmutz an. Vielleicht kippt auch mal ein Glas um und hinterlässt Flecken. Egal, spätestens wenn die Hochzeitsnacht beginnt, wird das Brautkleid abgelegt. Weil Braut und Bräutigam eins werden. Und am Morgen danach zieht auch die Braut ein neues Kleid an.

 

Für Sie und mich bleibt die Bereitschaft, für Jesus das schönste Kleid anzuziehen - indem ich ihm die Ehre gebe. Wer von uns hat nicht seine Braut oder auch umgekehrt seinen Bräutigam gegenüber anderen in den höchsten Tönen gelobt?

 

Sind Sie bereit, alles dafür zu tun, sich für den Bräutigam Jesus Christus bereit zu machen?

 

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung. Die Kontaktdaten finden Sie auf unserer Seite.

 

 

 

Klaus Pagenkopf