Monatsimpuls September

 

Gott hat alles schön gemacht zu seiner Zeit,

auch hat er die Ewigkeit in unser Herz gelegt,

nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk,

das Gott tut,

weder Anfang noch Ende.

 

 

Prediger 3, 11

 

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In einem alten geistlichen Volkslied heißt es:

 

Freue dich der schönen Erde, denn sie ist wohl wert der Freud',

 oh, was hat für Herrlichkeiten unser Gott da ausgestreut.

 

 Wir haben den heißesten und trockensten Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen hinter uns. Viele Wetterrekorde wurden gebrochen. Aber auf den Feldern und auch im eigenen Garten gab es nicht viel zu ernten. Doch die Blumen haben trotz der Hitze und Dürre wunderbar geblüht. Klar haben sie ihre Pracht nicht so lange zeigen können wie in anderen Jahren. Sie sind früher verwelkt. Dennoch hat Gott es auch in diesem Jahr zu seiner Zeit sehr schön gemacht. Die Zeit war der Sommer und die Blumen waren schön.

 

Unser Monatsspruch weist uns aber auf etwas hin, dass noch schöner als der beste Sommer sein wird. Das ist Gottes ewiges himmlisches Reich. Die Sehnsucht nach einem ewigen Leben ist jedem Menschen ins Herz gelegt. Nur versuchen viele Menschen, das zu verdrängen. Sie legen sich fest: Mit dem Tod ist alles aus - weil man das himmlische Reich Gottes nicht ergründen oder jetzt schon erforschen kann. Es ist eben noch keiner zurückgekommen und hat einen Reisebericht veröffentlicht.

 

Genauso wenig können wir unseren Anfang ergründen. Bei unserer Zeugung waren wir noch zweigeteilt. Doch dann sind wir durch die Vereinigung von Mann und Frau entstanden. Nicht durch Zufall, sondern durch Gottes Willen. Wir können uns auch nicht an unsere Geburt erinnern, unsere Eltern schon. Und darüber hinaus noch einer: Gott. Er sagt: „ Ich kannte dich, ehe ich dich im Mutterleib bereitet habe.“ (Jeremia 1, 5)

 

Auch wenn wir es nicht begreifen können: Gott war am Beginn unseres Daseins, und er wird am Ende unseres Daseins auf dieser Erde dabei sein. Dass wir leben dürfen, ist sein Werk. Er kennt unseren Anfang und unser Ende. Unsere Blütezeit auf der Erde ist um viele Jahre länger als die einer Blume. Und im Gegensatz zur Blume erzählt uns die Bibel von wunderbaren Aussichten in einer Ewigkeit bei Gott: Kein Leid, keine Tränen, kein Schmerz und kein Geschrei. Danach sehnt sich wohl jeder Mensch. Leider wissen viele nicht, wie sie dahin kommen, und können nicht glauben.

 

Wenn Gott die Sehnsucht nach einem ewigen Leben in unser Herz gelegt hat, dann hat er auch die Möglichkeit geschaffen, dieses zu erreichen. Jesus Christus spricht: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“  Wer sich auf dieser Erde dafür entscheidet, mit Jesus Christus zu leben, hat den entscheidenden Schritt getan, um in Ewigkeit bei Gott zu sein.

 

Jeder Mensch ist auf seinem Lebensweg unterwegs. Dieser beginnt mit der Zeugung und endet hoffentlich auch für Sie in Gottes ewigem Reich.

 

Klaus Pagenkopf